Herzlich Willkommen!

Die Begeisterung für Gottes Liebe hat uns dazu gebracht diese Homepage zu erstellen. Wir wollen über den christlichen Glauben miteinander ins Gespräch kommen, über Veranstaltungen in Uelsen und Umgebung informieren und die Freude über die Schönheit dieser Welt weitergeben.

Neukirchener Kalender 2020

Sonntag, 29. März 2020

Ich wache und klage wie ein einsamer Vogel auf dem Dache. (Psalm 102,8)

Wie ehrlich die Schreiber der Bibel sind! Der Beter des Psalms schreit seine Not heraus. Aber er schreit sie nicht in ein Nichts, in die unendliche Weite des Weltraums. Er schreit seine Klagen Gott entgegen. Bei Gott darf er das. Bei Gott dürfen wir das. Er ist ein Gott, der die Wahrheit liebt. Seine Leute müssen vor ihm nicht schauspielern und „gute Miene zum bösen Spiel machen“. Sie brauchen nicht Glück und Freude zu heucheln, wenn ihnen nach Weinen und Klagen zumute ist. Seine Menschen dürfen das, weil Gott der Einzige ist, der Not wirklich wenden und der trösten kann. Am Ende unseres Psalms kommt der Beter zu dieser Erkenntnis (V. 28f). Wer mit seiner Traurigkeit, mit seiner Not, mit seiner Einsamkeit zu Gott geht, der wird erfahren, dass er bald nicht mehr ein „einsamer Vogel auf dem Dach“ ist. Sondern er wird „auffahren mit Flügeln wie ein Adler“ (Jes 40,31). Darum gilt es, „auf den Herrn zu sehen“ – heute und an jedem anderen Tag. (Di-L)

Der deine Tränen versteht

„Manchmal heule ich Gott einen ganzen Kübel voll“, sagte die Frau, mit der ich im Gespräch war, ganz leise. Als sie mir dann ihre Lebensgeschichte erzählte, konnte ich sie gut verstehen: Innerhalb weniger Monate hatte sie ihren Mann und ihre zwei Kinder verloren. Grund genug für Klagen und Weinen war vorhanden. Aber dann redete sie weiter: „Gott sei Dank, dass ich ihn kenne und habe. Vor ihm darf ich meinen Kübel ausschütten. Er hält das aus. Ich weiß, dass er meine Schmerzen kennt. Ich lege sie ihm auf sein Herz. Und wenn ich ihm dann alles gesagt habe, wird mir leichter ums Herz. Und manchmal wird dann aus meinem Klagelied ein Danklied. Ich weiß doch, dass er es nur gut mit mir meint.“ Als sie so redete, dachte ich: Wie gut wäre es, wenn alle, die weinen und klagen, diesen Gott kennen würden.

„und raus bist Du“ alt/ref Gottesdienst Uelsen 29.03.2020

Pastor D. Bouws

 

Woher bekommen wir Kraft und Geduld in dieser Zeit der besonderen Herausforderungen?
Gerade auch angesichts der Prognose, dass die strengen Distanz-Maßnahmen für viele noch eine ganze Zeit andauern werden.

Dieser Frage geht Pastor C. Wiarda in seiner Ansprache nach. Dazu legt er Worte aus  Hebräer 12 aus:

lasst uns laufen mit Geduld
in dem Kampf, der uns bestimmt ist
und aufsehen zu Jesus,
dem Anfänger und Vollender des Glaubens.

SEIN LOB WIRD EUCH ENTFLAMMEN

Genfer Psalmen im Klang des 21.Jahrhunderts

Impressionen der CD-Vorstellung am 28.Juni 2015

Nordhorn, Alte Kirche der ev.-reformierten Gemeinde

Psalm 150

 

Predigt in Zeiten von Corona…    Dieter Bouws ….

 

Ein Gebet in Zeiten der Corona-Krise – gesprochen von Pastor Christoph Wiarda.

 

Zeit gewinnen

In seinem „Wort zum Sonntag“ bedenkt Hauke Not,  (Pastor coll. in der Reformierten Gemeinde Uelsen) eine Geschichte aus dem Alten Testament (Josua 10). Ähnlich wie jetzt in unserer Situation des verordneten Stillstandes, geht es dort darum, mit Gottes Hilfe Zeit zu gewinnen, damit von Menschen das Notwendende getan werden kann. Die Andacht will eine Ermutigung sein, sich darauf wirklich von Herzen einzulassen.

Nichts ist auf dieser Erden, das da beständig bleibt,
allein die Güt des Herren, die währt in Ewigkeit, steht allen Menschen offen; Gott läßt die Seinen nicht. Drauf setz ich all mein Hoffen, mein‘ Trost, mein Zuversicht.

 

Wir wissen nicht, was dem Dichter dieser Zeilen (EG 472, 2) damals besonders vor Augen stand, als er über das Vorübergehen aller Dinge dieser Welt schrieb. Ganz sicher ahnte er noch nichts von der Corona-Krise 400 Jahre später oder konnte voraussehen, wie lange sie anhält. Auch wir können es nicht.  Dennoch ist seine Einsicht im Glauben auch heute gültig. Alles geht vorüber. Und noch viel wichtiger: Gott lässt die Seinen nicht los. Egal, was kommt. Nichts kann uns scheiden von seiner Liebe, die  in Christus Jesus ist, unserem Herrn (Römer 8, 39). Im festen Vertrauen darauf können wir in dieser besonderen Zeit  zuversichtlich das tun, was jetzt dran ist. Besonders wichtig ist es jetzt, Kontakt zu halten – durch Telefongespräche (auch die gute alte Post gibt es noch), über soziale Medien, oder auch einfach der Gruß über den Gartenzaun. Und wir können uns gegenseitig ins Gebet nehmen.      P. Wiarda

Du bist nicht versteckt

Original Text
Es gab nie einen Moment
Du wurdest vergessen
Du bist nicht hoffnungslos
Obwohl du gebrochen wurdest
Deine Unschuld gestohlen

Ich höre dich unter deinem Atem flüstern
Ich höre dein SOS, dein SOS

Ich werde eine Armee aussenden, um dich zu finden
Mitten in der dunkelsten Nacht
Es ist wahr, ich werde dich retten

Es gibt keine Entfernung
Das kann nicht abgedeckt werden
Über und über
Du bist nicht wehrlos
Ich werde dein Schutz sein
Ich werde deine Rüstung sein

Ich höre dich unter deinem Atem flüstern
Ich höre dein SOS, dein SOS

Ich werde eine Armee aussenden, um dich zu finden
Mitten in der dunkelsten Nacht
Es ist wahr, ich werde dich retten
Ich werde nie aufhören zu marschieren, um dich zu erreichen
Mitten im härtesten Kampf
Es ist wahr, ich werde dich retten

Ich höre das Flüstern unter deinem Atem
Ich höre dich flüstern, du hast nichts mehr übrig

Ich werde eine Armee aussenden, um dich zu finden
Mitten in der dunkelsten Nacht
Es ist wahr, ich werde dich retten
Ich werde nie aufhören zu marschieren, um dich zu erreichen
Mitten im härtesten Kampf
Es ist wahr, ich werde dich retten

Oh, ich werde dich retten

Am 15.03.20 fallen alle Gottesdienste in Uelsen aus….

hier die Predigt von Dieter Bouws (als Tondatei)

Frage 64   Heidelberger Katechismus
Macht aber diese Lehre die Menschen nicht leichtfertig und gewissenlos?

Nein;
denn es ist unmöglich, dass Menschen,
die Christus
durch wahren Glauben eingepflanzt sind,
nicht Frucht der Dankbarkeit bringen.

Oh die tiefe, tiefe Liebe Jesu 

Riesig, ungemessen, grenzenlos, frei Rollen wie ein mächtiger Ozean  In seiner Fülle über mich Unter mir, überall um mich herum  Ist der Strom deiner Liebe  Vorwärts führen, nach Hause führen 

Zu deiner herrlichen Ruhe oben

Oh, die tiefe, tiefe Liebe Jesu  Für mich ist es der Himmel  Und es erhebt mich zum Ruhm Denn es erhebt mich zu dir

Oh, die tiefe, tiefe Liebe zu Jesus 

Verbreiten Sie sein Lob von Ufer zu Ufer  Wie er uns liebt, liebt uns jemals, Änderungen nie, nie mehr

Neukirchener Kalender 2020

Mittwoch, 11. März 2020

Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! (Markus 10,49)

Bartimäus war sicher nicht der einzige Blinde in Jericho. Er war vielleicht auch nicht der Einzige, der sich in seiner Not an Jesus wandte und rief: „Meister, erbarme dich über mich!“ Aber er war offenbar der Einzige, der sich von dieser Hoffnung auf Jesus nicht durch das Maßregeln seiner Mitmenschen abbringen ließ. Er schrie nur umso lauter nach Jesus, je mehr sie ihn davon abbringen wollten. Wie oft lassen sich Menschen in ihrem Glauben durch negative Bemerkungen anderer zum Schweigen bringen! Der in der Öffentlichkeit ausgesprochene Glaube an Jesus stößt bei vielen auf Widerspruch. Wohl dem, der sich wie dieser Mann dadurch nicht einschüchtern lässt. Jesus ist da für solche Menschen, die gegen alle äußeren und inneren Widerstände ihr Vertrauen auf ihn setzen. Er ruft den Mann vom Rande des Lebens zu sich in die Mitte des Lebens. Der „springt auf“ (V. 50), und ein neues Leben beginnt in der Nachfolge Jesu.

ist Prof. John Lennox überzeugt. Im Gespräch mit ERF Medien auf dem Kongress christlicher Führungskräfte 2015 in Hamburg verrät er warum. John Lennox ist emeritierter Professor für Mathematik der University of Oxford. Lennox befasst sich neben seinem eigenen Fachgebiet auch mit der Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Religion.

Neukirchener Kalender 2020
Sonntag, 8. März 2020

Ich hebe meine Augen auf zu dir, der du im Himmel thronst. (Psalm 123,1)

Die Verhaltensregel, die Psalm 123 zugrunde liegt, war in früheren Zeiten ganz normal. Traf man auf einen Herrscher, dann hatte man den Kopf zu beugen, den Blick zu senken und allenfalls auf die Hände der Person zu sehen (V. 2). In dieser unterwürfigen Haltung musste man so lange verharren, bis er vorübergegangen war. Es sei denn, er erbarmte sich und forderte einen auf, sich zu erheben. Dann durfte man den Rücken gerade machen und die Augen heben.
Wenn es einen gibt, der unvergleichbar mächtig ist, dann der, dessen Thron über dieser Erde steht: Gott! Wenn der Psalmbeter zu ihm die Augen erhebt, dann, weil Gott sich seiner erbarmt hat. Das sagt viel darüber aus, wie Gott ist. Er ist anders als die Machthaber in dieser Welt. Er geht nicht einfach an uns vorüber. Er zwingt uns nicht in den Staub. Vor ihm muss ich den Blick nicht senken. Ihm darf ich begegnen, so wie ich bin. (Br-S

Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreiet: Abba, lieber Vater! Galater 4, 6

Glaube und Skepsis – Dr. Jürgen Spieß | Begründet-glauben-Konferenz 2020
DAS BESONDERE EVANGELIUM – WIE UNTERSCHEIDET SICH DAS JOHANNES-EVANGELIUM VON DEN DREI ANDEREN EVANGELIEN?
Worthaus 9 – Tübingen: 8. Juni 2019 von Prof. Dr. Siegfried Zimmer

Wozu gibt es eigentlich vier Evangelien, wenn sie doch alle irgendwie die gleiche Geschichte erzählen? Hätte man das nicht zusammenfassen können?
So einfach ist es natürlich nicht, erklärt Siegfried Zimmer. Im Gegenteil, die Evangelien erzählen zwar alle die Geschichten von Jesu Wirken auf der Erde, seinem Tod und Auferstehung, doch gerade das Johannes-Evangelium unterscheidet sich grundlegend von den drei älteren Erzählungen. Im Johannes-Evangelium hält Jesus lange Reden, spricht zu einem Jünger, den er scheinbar besonders liebt, er wäscht seinen Jüngern die Füße und sagt über sich selbst Unerhörtes – Sätze für die er eigentlich „in die Psychiatrie“ gekommen wäre, wie Zimmer sagt. Worüber Jesus im Johannes-Evangelium – im Gegensatz zu den anderen Evangelien – nicht spricht, sind Nächstenliebe, Feindesliebe und all die Menschen, die besonderen Schutz brauchen, Waisen, Witwen, Prostituierte. Warum das Johannes-Evangelium so anders ist, erklärt Zimmer natürlich auch und rückt damit die Evangelien in ein neues Licht. Und man merkt schnell: Es ist mal wieder wichtig, aus welcher Richtung wir auf die Bibel schauen.

Von Licht erfüllt

In einem muslimischen Land lebte eine Frau, die als Medium in spiritistischen Sitzungen gedient hatte. Als sie von Jesus hörte und ihr Vertrauen auf ihn setzte, wurde sie von diesen Mächten frei. Eines wunderte sie immer wieder: dass Christen nicht wissen, welche Autorität sie besitzen. Sie erzählte, dass sie damals als Medium schon von Weitem sehen konnte, wer Christ war und wer nicht. Sie konnte über den Köpfen der Christen ein Licht sehen, das ihr zeigte, dass hier eine größere Autorität vorhanden war als ihre dunkle Kraft. Sie konnte nicht fassen, dass viele Christen nichts wissen von diesem Licht und von der Kraft, die dämonische Mächte erzittern lässt. Jesus, der durch den Glauben in uns wohnt, verleiht uns diese Autorität. Es ist nicht unsere Kraft, sondern Jesus selbst, der uns stark macht. Er ist das Licht der Welt. Wir sollen dieses Licht nicht unter den Scheffel stellen. Das ist unser Beitrag dazu. Mehr nicht.

NK Kalender 05.02. 2020

Lieder, die meinen Glauben geprägt haben

Oft sind es „geliehene“ Worte, z.B. eingängige Liedstrophen, mit denen wir am besten bezeugen  können, worauf wir vertrauen.
Im Gespräch  mit seinem Sohn Christoph blickt Pastor i.R. Diddo Wiarda zurück auf prägende Lieder in seinem Leben. Viele wurde ihm schon im elterlichen Pfarrhaus an Herz gelegt. Mit anderen verbinden sich Erlebnisse aus seinem Berufsleben. Und manche Lieder haben für ihn im Alter -er ist jetzt 90- noch einmal neu einen  tröstlichen und hoffnungsvollen Klang bekommen. Immer wieder durfte er erleben, wie der Glaube trägt; persönlich – und in seinem Dienst in der Gemeinde Jesu Christi.

Jüngerschaft im 21. Jahrundert 
Vortrag von Pastor Raphael Schuster

Aufzeichnung des Vortrags ( 30.09.2019 )

Aus Markus 8  Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben behalten will, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s behalten. Denn was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Schaden zu nehmen an seiner Seele? Denn was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

Die Stimme des Guten Hirten

Wenige Monate vor dem Tod Helmut Thielickes stellte ihm ein Journalist folgende Frage ,,Herr Professor, wie stellen Sie sich den Himmel vor“ Thielicke antwortete: ,,Ich weiß es nicht, aber ich werde dort der Stimme des Guten Hirten folgen, dem ich hier gefolgt, bin.“ In seinem Buch ,,Woran ich glaube“ schreibt er: ,,Unser zweifelndes Herz und unsere leeren Hände empfangen schon jetzt die segnende Berührung, die unser Leben erweckt und uns die Gewissheit neuer Ufer und eines neuen Tages zuteilwerden lässt.“ Und seine Lebenserinnerungen schließt er mit den Zeilen: ,, Als Christen sind wir gewiss, dass die uns zugemessene Lebensspanne nur die Adventszeit einer noch – größeren Erfüllung ist. Das Land, in das wir gerufen werden, ist ein unbekanntes, ja unvorstellbares Land.

Nur eine Stimme gibt es, die wir wiedererkennen werden, weil sie uns hier vertraut war: die Stimme des Guten Hirten.“

Unter Gottes Schutz  Palm 91

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitz  und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,  der spricht zu dem HERRN: / Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. 

Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest. Er wird dich mit seinen Fittichen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügel Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht vor dem Pfeil, der des Tages fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite / und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehe und schauen, wie den Frevlern vergolten wird. Denn der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht. Es wird dir kein Übel begegnen und keine Plage wird sich deinem Hause nahen. Denn er hat seinen Engeln befohlen dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Über Löwen und Ottern wirst du gehen und junge Löwen und Drachen niedertreten. »Er liebt mich, darum will ich ihn erretten, er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen. Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; / ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil.«

Jesus, höchster Name     ( aus dem NK 9.08.19 )

Rami war schon mit 12 Jahren in die iranische Hisbollah eingetreten. Mit 14 wurde er Teil eines Exekutionskommandos. Als er 1989 wegen gefälschter Ausweispapiere in Malaysia in Haft kam, begegnete er einem Christen. Er wollte mit Gewalt auf ihn losgehen. Die Mitgefangenen hielten ihn davon ab. Umso mehr las Rami seinen Koran. Doch eines Nachts, während er zu Allah betete, fühlte er sich von einem bösen Geist bedroht. Er schrie zu Allah. Doch der böse Geist bedrängte ihn umso mehr. Er rezitierte Koransuren und betete noch mehr. Die Angst vor dem Dämon wurde nur noch schlimmer. Da hörte er eine Stimme: „Bete im Namen Jesu!“ Er dachte gar nicht daran. Doch dann öffnete sich sein Mund wie von selbst „Jesus, zeige dich mir!“ Und der böse Geist verschwand. So begann die Wende in seinem Leben. Heute ist Rami Evangelist. Auch sein Vater und zwei seiner Brüder sind zum Glauben an Jesus gekommen.

LESETIPP:
Christiane Ratz: Jesus findet Muslime. 21 schicksalhafte Lebenswenden. 304 S., geb., 15,00 € (Brendow). – Christiane Ratz war in Westafrika unterwegs, als ihr zum ersten Mal ehemalige Muslime begegneten, denen Jesus sich sichtbar in einem Traum oder einer Vision gezeigt hatte. Sie hörte, dass solche Offenbarungen keine Einzelfälle sind, und hat sich für dieses Buchprojekt auf die Suche nach Menschen mit ähnlichen Erfahrungen gemacht.

LUTHERS SPIRITUALITÄT ALS HERAUSFORDERUNG FÜR HEUTE
von Prof. Dr. Peter Zimmerling

Christentum – das klingt altmodisch, langweilig, naiv. Spiritualität aber klingt modern, entspannend, ein bisschen exotisch. Spirituelle Menschen werden bewundert, Christen werden belächelt. Dabei meint Spiritualität nichts anderes, als den Glauben an etwas, der eingeübt wird und ethisches Handeln im Alltag verlangt. Nichts anderes tun Christen. Sie suchen die Nähe zu Gott und versuchen, ihren Glauben in den Alltag zu integrieren. Das versuchte auch Martin Luther. Er war spirituell, lebte seinen Glauben, wollte ihn erfahren. Und wie so oft in Luthers Theologie hatte seine Spiritualität, sein Verständnis eines lebendigen Glaubens, auch mit Sünde und Vergebung zu tun. Der Leipziger Theologe Peter Zimmerling erklärt, was der christliche Glaube mit Spiritualität zu tun hat, wie der Glaube erfahrbar wird und warum schwierige Lebenssituationen das beste sind, was uns für unseren Glauben und unsere Spiritualität passieren kann.

Warum lesen wir in der Bibel“

Luther sagte einmal: ,,Die Heilige Schrift ist ein Kräutlein; je mehr du es reibst, desto mehr duftet es.“  Es ist so wichtig, sich immer neu vom Duft der Liebe Gottes erfüllen zu lassen. Denn in immer neuen Varianten strömt uns in der Bibel der rettende Geruch des Lebens entgegen. Regelmäßige Bibelleser machen freilich auch andere Erfahrungen. Es gibt Tage, an denen die Bibel zu schweigen scheint. Manchmal wird ein Wort erst nach vielfachem Hören lebendig. Andere Aussagen hören sich zwar gut an, kommen aber irgendwie nicht ins Herz. Die Bibel ist nicht selbstverständlich. Die Gründe dafür sind vielfältig: Routine oder fehlende Ruhe, Missverständnisse oder fehlender Gehorsam. Dann sind wir möglicherweise nicht auf Empfang – oder Jesus sendet nicht. Auch das gibt es. Wir wollen neu lernen: Leben in der Schrift zu-finden, ist ein Geschenk Gottes. Deshalb wollen wir Gott bitten, bis wir sein leises Reden wieder hören.  Aus dem NK

Wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland. Joh 4,42

,,Weitersagen, weitertragen …“ So brennt es uns auf der Seele, wenn Jesus unser Leben verwandelt.

,,Kommt, seht!“, ruft die Samaritanerint: „Lasst euch einladen zu dem, der zum wahren Leben führt“ Der Frau sind die Augen aufgegangen. Jetzt muss sie es ihren Leuten in der Stadt berichten. Wie ein Lauffeuer breitet sich die Nachricht aus. ln Scharen laufen die Menschen zu Jesus. Seine Worte entzünden ihre Herzen. Zwei Tage sind sie mit ihm zusammen. Durch die direkte Begegnung mit Jesus sagen sie aus eigener Überzeugung: ,,Ja, Jesus macht das Leben heil.“ Das ist eine Sternstunde in einem Menschenleben, wenn einem die Augen für den Retter der Welt geöffnet werden. Das kann nicht Geheimsache bleiben. Es geht ja um Gottes Anliegen. Er ,,will, dass alle Menschen gerettet werden“ (1Tim 2,4). Wir sind von Jesus beauftragt, am Rettungswerk Gottes mitzuwirken. Beten wir um offene Augen für Menschen, die nach Leben dürsten!

Kein Traum

Auf seiner Pilgerreise nach Mekka begegnet der Afghane Farid im Traum Jesus Christus. ln dieser Nacht erfährt er, wie Jesus ihn liebt. Doch ihm wird auch klar; was der Preis der Nachfolge ist: ,,Wenn du mir vertraust, wirst du alles, was du jetzt hast, verlieren“, sagt Jesus. Das schreckt Farid nicht ab. Er übergibt sein Leben Jesus, denn er spürt: ;Hier ist der, den ich mein Leben lang gesucht habe.“ Mehrfach wird er gefangen und auch gefoltert. Sein eigener Vater, ein Anführer der Taliban, übergibt den zweijährigen Sohn Farids den Taliban, die ihn töten . Trotz anhaltender Drohungen hört Farid nicht auf, Jesus Christus zu bezeugen. ,,Ich möchte den Menschen in Afghanistan den Weg zu Jesus zeigen. Jede Sekunde, die ich für Gott arbeite, möchte ich noch mehr Menschen zu Jesus führen. Es geht dabei nicht um mich, es geht um Gott: Ihn sollen sie erkennen. Ich habe alles verloren. Deshalb will ich den Leuten von Jesus erzählen.

Aus dem NK

ERF Gottesdienst (Ausschnitt)
„Jesus-Gläubig“
Zum Thema „Jesus-Gläubig“ spricht Pfarrer Stefan Fröhlich aus der ev. Christuskirche in Maxdorf. Seiner Predigt liegt der Bibeltext aus 1. Timotheus 1,12-17 zugrunde.

Warum das Rotkehlchen einen roten Hals hat

Eine kleine Parabel aus Holland

Als Jesus voll Pein und Schmerz am Kreuze hing, sah er nicht weit davon ein kleines Vöglein im Walde. Das trauerte am Rande seines Nestes, und bittere Tränen rannen ihm aus den Augen, als es die scharfen stacheligen Dornen sah, die das Haupt unseres lieben Heilandes durchbohrten. »Niemand,« sagte es zu sich, »niemand kommt, sein Leiden zu lindern. So will ich ihn zu trösten suchen.« Es fliegt zum Kreuze, und es glückt ihm, einen Dorn aus dem Haupte zu lösen. Zur selben Zeit aber springt ein Blutstropfen auf des Vögleins Brust. Und Jesus sprach: »Zum ewigen Gedächtnis, liebes Vöglein, sollst du und deine Nachkommen dies rote Fleckchen auf der Brust behalten, und die Menschen sollen Euch Rotkehlchen nennen«.

Happy Birthday, Kirche!

Es gibt etwas zu feiern! Und alle sind eingeladen! Haben Sie eine Kirche in Ihrer Nachbarschaft? Gehen Sie am Sonntag hin, denn dort wird Geburtstag gefeiert! Es ist vielleicht kein „runder“ Geburtstag. Aber es ist ein würdiges Alter. Der Jubilar kann bisweilen etwas kauzig erscheinen. Aber er ist eigentlich ganz liebenswert. Manch einer hat ihn ja schon abgeschrieben. Und Besucher hatte er vielleicht auch schon mal mehr. Aber er ist einfach nicht unterzukriegen. Und das aus gutem Grund!

Fast zweitausend Jahre ist es jetzt her, dass Kirche entstand. Das Gründungsdatum ist der erste Pfingst-Tag. Die Stimmung unter den Nachfolgern von Jesus war etwas zwiegespalten: Sie hatten ihn am Kreuz sterben sehen und waren in großer Trauer gewesen. Dann geschah das Unglaubliche, das, was man nur glaubend verstehen kann: Jesus lebt! Weit über 500 Menschen ist er persönlich begegnet. Nicht der Tod, sondern das Leben hat gesiegt. Gott hat dem Tod die Macht genommen! Und dann schließlich die Himmelfahrt: Der Sohn geht zum Vater. Jesus wird in den Himmel emporgehoben. Ende der Geschichte?

Gehen wir noch einmal über 800 Jahre zurück. Dort ließ Gott durch den Propheten Joel ankündigen: „Ich werde meinen Geist über alle Menschen ausgießen.“ Diese und viele andere Ankündigungen zielten alle auf den ersten Pfingst-Tag. Es ist wie bei einer Sekt-Flasche, die immer stärker geschüttelt wird. Die Erwartung steigt. Gleich knallt der Korken.

Und dann war es soweit: Ein Brausen vom Himmel, ein heftiger Sturm und Feuerzungen, die sich auf den Anwesenden niederließen. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Und sie konnten in allen Sprachen reden, so dass sie jeder verstehen konnte. Der Apostel Petrus ergreift das Wort und er hält seine berühmte Pfingst-Predigt: „Ändert euer Leben!“ ruft er und lädt die Zuhörer ein, Jesus zu glauben und Gott wieder in den Mittelpunkt ihres Lebens zu lassen. 3000 Menschen waren es, die damals die wichtigste Erfahrung ihres Lebens machten. Aber was bedeutet das für uns heute?

Wenn wir an Kirche denken, dann denken wir in erster Linie an Menschen. Menschen können uns aber durch ihr Verhalten bisweilen auch von Gott wegführen. In Wahrheit ist Kirche aber nie menschengemacht. Sondern sie ist eine Bewegung, die durch den Geist Gottes ins Leben gerufen und immer neu inspiriert wird. Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche. Und seitdem bezeugen unvollkommene Menschen: Jesus lebt! Und durch ihn lebe auch ich! Happy Birthday, Kirche!

P.  Hanno Sommerkamp

ERF  Mensch_Gott
Strenggläubiger, missionarischer Atheist – so bezeichnete sich Dr. Andreas Heesemann. Überraschend wird er auf einem Selbstfindungstrip mit der Bibel konfrontiert – und versteht kein Wort. Das weckt seine Neugier. Doch am Ende ist es das Leben einer hilflosen alten Frau, das ihn auf einen völlig neuen Trip schickt: einen Gottfindungstrip.
Zitat des Tages

„Ein bisschen Glauben kann es nicht geben; sonst ist es nicht Gott selbst, mit dem man es zu tun bekommt.“

von Ulrich Wilckens

Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.

Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede. Joh. 7 – 17

ERZÄHLUNG: HÄNDELS AUFERSTEHUNG 

Worthaus 8 – Weimar: 21. Mai 2018 von Prof. Dr. Siegfried Zimmer

Ein gewaltiger Mann, dessen Diener sich vor seinen Wutausbrüchen fürchtete, geachtet, gefeiert und manchmal tief verschuldet – das war Georg Friedrich Händel, Komponist und Erschaffer eines der größten Oratorien unserer Kulturgeschichte. Und wo geht es da jetzt um Gott und Christentum? Zwischen den Zeilen. Denn Siegfried Zimmer erzählt eine Geschichte, die sich in etwa so zugetragen hat, der man wunderbar zuhören kann, die Mut macht und berührt. Es geht um eine schwere Krankheit und den drohenden Schuldturm, um eisernen Überlebenswillen und verzweifelte Todessehnsucht. Und um den 21. August 1741, als ein schicksalhaftes Paket auf Händels Schreibtisch lag. Ein Paket, das ihn aus größter Not wieder auferstehen lässt, dessen Inhalt ihn befreit, genesen lässt und gleichzeitig in einen Wahn zu stürzen scheint, aus dem er erst Tage später wieder aufwacht – mit einem Meisterwerk in der Hand.

Die Bedeutung der Auferweckung Jesu für den christlichen Glauben

Prof. Siegfried Zimmer    ( Worthaus )

Jesus war ein guter Mensch, ein großes Vorbild, hat Außenseiter der Gesellschaft anständig behandelt, Frieden und Vergebung gepredigt – reicht das nicht? Müssen wir wirklich noch daran glauben, dass Jesus gestorben ist, drei Tage tot war, dann wieder aufstand und mit seinen Jüngern sprach, aß und herumlief? Die Antwort ist simpel: Ja. Was die Bedeutung der Auferweckung Jesu alles mit sich bringt, ist weniger simpel. Siegfried Zimmer erklärt, warum der christliche Glaube ohne die Auferweckung unmöglich ist. Warum die Auferstehung Jesu mehr sein muss, als eine erstaunliche Geschichte, wenn der Rest seines Lebens irgendeine Bedeutung haben soll. Und wie diese Auferweckung jedem Einzelnen Hoffnung geben kann – auch schon vor unserem Tod, im Hier und Jetzt.

Wie glaubwürdig ist die Botschaft von der Auferweckung Jesu?

Prof. Siegfried Zimmer    ( Worthaus )

Es ist eine ungeheuerliche Behauptung: Ein Mann wird öffentlich hingerichtet, jeder hat es gesehen – und der soll dann wieder aufgestanden sein und herumlaufen, fast ohne Folgeschäden außer ein paar Fleischwunden? An der Auferstehung Jesu zweifeln sogar viele, die sonst an die Existenz des historischen Jesus glauben. Und tatsächlich wird kaum jemand die letzten Kapitel der Evangelien lesen können, ohne dass Fragen offen bleiben. Siegfried Zimmer wagt sich trotzdem an eine der größten: Wie glaubwürdig ist es, was die Jünger damals erzählten? Glaubten die denn selber daran oder war die Erzählung von der Auferstehung nur ein Versuch, mit Trauer und Frust umzugehen? Wurden bei der Auferstehung tatsächlich Naturgesetze außer Kraft gesetzt, war Jesus so etwas wie ein Zombie? Zimmer prüft die Glaubwürdigkeit der Botschaft, die Jesu Jünger verbreiteten. Und diese Glaubwürdigkeit hat unter anderem mit Frauen als Zeugen zu tun, mit einer besonders dreckigen Art zu sterben und mit Widersprüchen in den Evangelien.

20 Jahre Pastor in Uelsen

Ein Gespräch zwischen Christoph Wiarda und Geert Esmann

Im Vergleich zu 2000 Jahren Kirchengeschichte sind zwei Jahrzehnte eine sehr kurze Zeit.

Auf so viele Jahre in der reformierten Gemeinde Uelsen blickt Pastor Christoph Wiarda zurück. Im Gespräch mit Geert Esmann geht es um Herausforderungen der heutigen Zeit, die besondere Rolle von Pastoren in der Gemeinde und auch darum, was das Theologiestudium so spannend macht.

Neukirchener Kalender     Freitag, 19. April 2019

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Mt 27,46)

An der Kreuzigung wird unübersehbar deutlich: Jesus von Nazareth war ein wirklicher Mensch. Unmittelbar den Tod vor Augen, fühlt er sich von Gott verlassen. Es geht ihm so, wie ich es bei vielen Schwerkranken im Krankenhaus erlebt habe. Doch gerade in dem fürchterlichen Schrei Jesu am Kreuz steckt für jeden leidenden Menschen ein Evangelium, eine tröstliche Zusage: Welche Schmerzen auch immer ich gerade zu erleiden habe – sie sind Jesus nicht fremd. Sein Mitleiden ist echt, weil er schwerste Leiden am eigenen Leibe erduldet hat. Gottes Liebe und die Qualen eines Menschen schließen sich seit dem Leiden und Sterben Jesu Christi nicht mehr aus. Im Gegenteil: Sie gehören untrennbar zusammen. Daran wird sichtbar, wie leidensfähig und mitleidend Gott ist. Er wendet sich nicht von uns ab, wenn wir voller Angst und Schmerzen sind. Er versteht uns. Auch der Auferstandene wird weiterhin die Wundmale des Gekreuzigten an sich tragen. (Z-L)

Dein Kreuz

Wenn alle Engel studiert hätten, sie hätten nicht finden können, was für dich passender gewesen wäre. So hat Gottes ewige Weisheit von Urbeginn an gesonnen, um dir dieses Kreuz aus seinem Herzen als kostbares Geschenk zu geben. Er hat es, ehe er es dir schickte, mit seinem allwissenden Auge betrachtet, mit seinem göttlichen Verstande durchdacht, mit seiner weisen Gerechtigkeit geprüft und seinem liebenden Erbarmen durchwärmt. Er hat es mit seinen beiden Händen gewogen, ob es nicht um ein Millimeter zu groß, ein Milligramm zu schwer sei. Dann hat er es gesegnet mit seinem heiligen Namen, mit seiner Gnade gesalbt und mit seinem Troste durchhaucht und noch einmal auf dich und deinen Mut geblickt.
So kommt es nun geradezu aus dem Himmel zu dir, als ein Ruf Gottes und als ein Geschenk seiner erbarmenden Liebe, damit du ganz du selber werdest und in Gott deine Erfüllung findest.

Jesus nahm den Kelch und sprach: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. (Mt 26,27f)

Wie oft hatte der alte Pfarrer das Abendmahl gefeiert mit verschiedenen Gemeinden! Wie vielen Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen hatte er die Bedeutung des Abendmahls erläutert und erklärt! Und jetzt war er alt geworden, übernahm keine Gottesdienste mehr und rief mich eines Tages zu sich. Ob wir wohl das Abendmahl miteinander feiern könnten? Nie werde ich die Tränen in den Augen des fast Hundertjährigen vergessen, als er Brot und Wein zu sich nahm. Alles Unterrichten, alles Predigen hatte ihm dieses Mahl nur immer wunderbarer und geheimnisvoller gemacht. Und wie Mose einst die Stimme Gottes aus dem rätselhaften Dornbusch heraus vernommen hatte, so erblickte der alte Pfarrer nun seinen Herrn im Geheimnis von Brot und Wein und sprach mit brüchiger Stimme: „Ich werde leben und des Herrn Werke verkündigen“ (Ps 118,17).

NK Kalender 9.04.19

Ein Gebet für liebe Menschen:
Behüte, Herr, die ich dir anbefehle,
die mir verbunden sind und mir verwandt.
Erhalte sie gesund an Leib und Seele
und führe sie an deiner guten Hand.
Sie alle, die mir ihr Vertrauen schenken
und die mir so viel Gutes schon getan.
In Liebe will ich dankbar an sie denken,
o Herr, nimm dich in Güte ihrer an.
Um manchen Menschen mache ich mir Sorgen
und möcht ihm helfen, doch ich kann es nicht.
Ich wünschte nur, er wär bei dir geborgen
und fände aus dem Dunkel in dein Licht.
Du ließest mir so viele schon begegnen,
so lang ich lebe, seit ich denken kann.
Ich bitte dich, du wollest alle segnen,
sei mir und ihnen immer zugetan.

Dieses schöne Gebet von  Lothar Zenetti kann man auch singen.
Die Melodie von Lied 65 in unserem Gesangbuch (zu: Von guten Mächten)
passt mit ihrem ruhigen Verlauf sehr gut dazu. 

Wunder aus der Sicht eines Physikers“      Der Vortrag

Was ist eigentlich ein Wunder? Sind Wunder mit der Naturwissenschaft vereinbar? Gibt es glaubwürdige Belege für Wunder? Was ist von den Wundererzählungen der Bibel zu halten? Dr. Tobias Lapp beleuchtet das Thema Wunder zunächst aus der Perspektive eines Physikers. An Hand von einigen bekannten Wundererzählungen aus der Bibel zeigt er auf, welche Glaubensbotschaften in den Bibeltexten mit den Wundern verbunden sind. Er vermittelt Ansatzpunkte, wie die Wundererzählungen der Antike auch heute lebendig werden können.

 

Wunder aus der Sicht eines Physikers“       Das Interview

mit Dr. Tobias Lapp und Dieter Bouws

Dr. Tobias Lapp lebt mit seiner Frau und zwei Kindern im Pfarrhaus Dankelshausen im Südwesten Niedersachsens. Er hat an der Universität Marburg Physik studiert und am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen über die Entwicklung von Tropfenverteilungen promoviert. Er arbeitet in einem mittelständischen Göttinger Unternehmen an der Entwicklung und Realisation adaptiver Systeme. Als Pastorinnenmann engagiert er sich in der Kirchengemeinde und hält gelegentlich Vorträge über das Verhältnis von Naturwissenschaft und Glaube. Dabei versucht er naturwissenschaftliche und theologische Erkenntnisse miteinander ins Gespräch zu bringen und auf kritische Anfragen an den christlichen Glauben einzugehen.

Für die Entwicklung einer speziellen Wiederaufforstungsmethode in Afrika erhält der Missionar und Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo den Alternativen Nobelpreis („Right Livelihood Award“). Rinaudo arbeitet für die christliche Hilfsorganisation „World Vision International“.

Wie ich bin

Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin.
Du hast gesagt, dass jeder kommen darf.
Ich muss dir nicht erst beweisen,
dass ich besser werden kann.
Was mich besser macht vor dir,
das hast du längst am Kreuz getan.
Und weil du mein Zögern siehst,
streckst du mir deine Hände hin,
und ich kann so zu dir kommen, wie ich bin.

Jesus, bei dir muss ich nicht bleiben, wie ich bin.
Nimm fort, was mich und andere zerstört.
Einen Menschen willst du aus mir machen,
wie er dir gefällt, der ein Brief von deiner Hand ist,
voller Liebe für die Welt.
Du hast schon seit langer Zeit
mit mir das Beste nur im Sinn.
Darum muss ich nicht so bleiben, wie ich bin.
Manfred Siebald

Du kannst nicht verhindern, daß ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt. Aber du kannst verhindern, 
daß er in deinen Haaren nistet. Martin Luther
Die alles entscheidende Frage
Aus 1 KORINTHER 15       
Christus ist auferweckt
Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.
Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind!

von Hanns Dieter Hüsch

Im übrigen meine ich möge uns der Herr weiterhin zu den Brunnen des Erbarmens führen Zu den Gärten der Geduld
und uns mit Großzügigkeitsgirlanden schmücken er möge uns weiterhin lehren
Das Kreuz als Krone zu tragen
Und darin nicht unsicher zu werden
Soll doch seine Liebe unsere Liebe sein

Er möge wie es auskommt in unser Herz eindringen um uns mit seinen Gedankengängen zu erfrischen
Uns auf Wege zu führen die wir bisher nicht betreten haben aus Angst und Unwissenheit darüber
dass der Herr uns nämlich aufrechten Ganges fröhlich sehen will weil wir es dürfen und nicht nur dürfen sondern auch müssen wir müssen endlich damit anfangen
das Zaghafte und Unterwürfige abzuschütteln denn wir sind Kinder Gottes: Gottes Kinder!
Und jeder soll es sehen oder ganz erstaunt sein dass Gottes Kinder so leicht und fröhlich sein können Und sagen: Donnerwetter
Jeder soll es sehen und jeder soll nach Hause laufen Und sagen: er habe Gottes Kinder gesehen und die seien ungebrochen freundlich
und heiter gewesen weil die Zukunft Jesus heiße

Und weil die Liebe alles überwindet
Und Himmel und Erde eins wären
Und Leben und Tod sich vermählen
Und der Mensch ein neuer Mensch werde Durch Jesus Christus.

„Das Recht des Kindes auf Religion- Ermutigungen für Eltern und Erzieher.“

So heißt ein Buch des Religionspädagogen Friedrich Schweitzer. In  „einem Tischgespräch“  berichten drei Menschen von ihren ganz persönliche Erfahrungen damit. Sie hatten Eltern und Lehrer, die damals ganz selbstverständlich ihre Glaubensschätze mit der jüngeren Generation geteilt haben. Und alle drei sind dankbar dafür! Gerade dadurch konnten sie sich frei für den Glauben an Jesus Christus entscheiden.  Ihre Erfahrungen wollen uns ermutigen, auch heute noch Kindern offen davon zu erzählen, woran unser Herz hängt.

„Wo das Futter ist, da sind auch die Hühner“
Vortrag von Professor Herman Selderhuis vom 19. April 2018

Die Gottesdienstzeit ist das Herzstück einer Gemeinde. Umso besorgniserregender ist es, dass in vielen Gemeinden die Gottesdienstbesucherzahlen stetig abnehmen. Müssen wir dieses Phänomen einfach als gegeben hinnehmen? Wie muss eine Predigt beschaffen sein, damit Menschen jene eine Stunde am Sonntag als relevant für ihr Leben erfahren?

Nehmt Euch bitte die Zeit…. ich konnte den Vortrag einfach nicht kürzen…. 😉  weggelassen habe ich, wegen der Zeit, das interessante  Nachgespräch…….

Erfüllt von der Kraft Gottes, die Wirklichkeit Gottes erleben, ausgefüllt und begeistert sein von der Freude Gottes!

Und als der Pfingsttag gekommen war,

waren sie alle beieinander an einem Ort. 2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab. 5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. 7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? 8 Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? 9 Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, 10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, 11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden. 12 Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?

13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.

Psalm 84

Wie lieblich schön, HERR Zebaoth, ist deine Wohnung, o mein Gott. Wie sehnet sich mein Herz, zu gehen, wo du dich hast geoffenbart, und bald in deiner Gegenwart im Vorhof nah am Thron zu stehen. Dort jauchzet Fleisch und Geist in mir, o Gott des Lebens, auf zu dir.

In deinem Haus bin ich gern, Vater,

wo du mein Denken füllst; da kann ich dich hören, Vater, sehn, was du willst.
In deinem Haus will ich bleiben, Vater; du weist mich nicht hinaus, und nichts soll mich vertreiben, Vater, aus deinem Haus. In deinem Haus will ich bleiben, Vater; füll du mich völlig aus, und nichts soll mich vertreiben, Vater, aus deinem Haus. In deinem Haus hör ich gern, Vater, was du zu sagen hast; auch das will ich hören, Vater, was mir nicht passt
Mein ganzes Leben soll dein Haus sein, Vater – dein Haus, das du für dich nach deinen Plänen baust, mein Vater, und nicht für mich. In diesem Haus sollst du bleiben, Vater; füll du es völlig aus, und nichts soll dich vertreiben, Vater, aus diesem Haus. (Manfred Siebald)

wer mit Vimeo Schwierigkeiten hat hier der Link zu 

Kloster Frenswegen!

Die ökumenische Stiftung Kloster Frenswegen vereinigt sechs Kirchen unter einem Dach. In europaweit einmaliger Weise haben sich 1974 Reformierte und Lutheraner, Baptisten und Katholiken, Herrnhuter und Altreformierte zusammengetan, um das aus dem Mittelalter stammende Gebäude neu mit geistlichem Leben zu füllen. Kloster Frenswegen ist ein Ort der Besinnung, Bildung und Begegnung – ein Ort, an dem Menschen verschiedenster Herkunft und Prägung miteinander ins Gespräch kommen. Als ökumenisches Tagungs- und Gästehaus steht Kloster Frenswegen allen offen, die innehalten und neue Anstöße finden möchten. Die besondere Atmosphäre des ehemaligen Augustiner Chorherrenstiftes und die spürbare Jahrhunderte alte Tradition bilden den idealen Raum für Gemeinde- und Gruppenfahrten, Tagungen, Seminare und Empfänge.

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Fotos vom Kloster Frenswegen ….. April 2018

Das christliche Labyrinth

Der christliche Glaube ist kein Irrweg. Ich brauche keine Angst haben, dass ich am Ende in einer Sackgasse lande, wenn ich mich auf Jesus Christus einlasse. Gott hat ein Ziel auch mit meinem Leben. Daran darf ich auch dann festhalten, wenn das Leben so seine Kapriolen schlägt. „Ich glaube, dieses Labyrinth ist eine ganz tolle Veranschaulichung von dem Wort, das Paulus mal sagt: ‚Wir sind gewiss, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen‘.“ (Pastor Christoph Wiarda)

Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb;

und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit. Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die geweissagt haben von der Gnade für euch, und haben geforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist Christi deutet, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach.

1 Pet 1, 8

In­ter­vie­w mit Martin Schröer über seine Zeichnung „das Wunder der Auferstehung“

Auf-er-stehung
Schwarzes Loch- Tod- Weg aus der Ausweglosigkeit?
Das Menschenunmögliche wird möglich
Weg aus dem dunklen Grab
Blickrichtung ändern
Blickrichtung hin zur Freiheit, hin zu Gott dem Vater
Jesus Christus ist den Weg für uns gegangen.
Ihm nachfolgen führt uns hin zum Licht, hin zur Freiheit, hin zur Freude, hin zum Leben
Jesus Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.
(persönliche Gedanken zur Zeichnung von M. Schröer)
Angela Völkerink

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